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Aktuelle Meldungen

© DIW

Energetische Sanierung entlastet einkommensschwache Haushalte

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Laut einer DIW-Studie senken Gebäudesanierungen das Risiko hoher Energiekosten. Haushalten mit geringem Einkommen können gezielte Förderprogramme helfen.

© Bosch Home Comfort Group
Heizungsmarkt

Bosch: „Heizen mit Wasserstoff wird erstmal nicht kommen“

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Bosch Bereichsvorstand Stefan Thiel sieht wenig Potenzial bei Wasserstoff und Fernwärme. Im Interview verrät er, auf welche Heiztechnologien sein Unternehmen jetzt setzt.

© yomogi - stock.adobe.com

Kommunen sollten Wärme- um Kälteplanung ergänzen

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Warum das Umweltbundesamt Kommunen rät, bei ihrer Wärmeplanung gleich eine sinnvolle Kälteplanung mitzudenken.

© VDPM

WDVS: DIBt verlängert Zulassung für Aufdopplung

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Wärmedämmverbundsysteme lassen sich weiterhin bauaufsichtlich genehmigt ergänzen. Darauf weist der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel hin.

© Bosch Home Comfort Group

Bosch: „Wir setzen auf Wärmepumpen-Gas-Hybridlösungen“

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Laut Bosch Bereichsvorstand Stefan Thiel war das Auf und Ab im Jahr 2023 brutal. Im Interview verrät er, wie das Unternehmen reagiert und gibt eine Prognose für 2024.

© Beyondbricks Media

Tech in Construction präsentiert Innovationen in der Baubranche

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Die Bautechnikmesse Tech in construction demonstriert, wie sich Effizienz und Produktivität im Bauwesen durch digitale Technologien steigern lassen.

© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Evaluation zeigt: Energieberatung wirkt

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Seit Februar 2023 bietet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen kostenlose Energiesparberatungen an – mit Erfolg, wie eine Umfrage ergeben hat.

© BDH

Heizungen: Absatz bricht ein

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Die Hersteller von Heizungssystemen melden einen deutlichen Verkaufsrückgang für Wärmeerzeuger. 2023 hatte sie sich noch über ein Rekordjahr freuen können.

© dusanpetkovic1 - stock.adobe.com

Solarpaket I beschleunigt PV-Ausbau

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Das Solarpaket I senkt Hürden für die Nutzung von Solartechnik und schafft wichtige Anreize. Dennoch fordert der Bundesverband Solarwirtschaft weitere Reformen.

© VDPM

Abrücken vom ernsthaften Klimaschutz

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Das novellierte Klimaschutzgesetz, das am 26. Mai von der Bundesregierung verabschiedet wurde, ist aus Sicht des GIH ein zahnloser Tiger.

Aus dem aktuellen Heft

© Bild: Robert Borsch-Laaks, Paul Simons
Fachwerk-Innendämmung

Innere Sicherheit

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Innen dämmen ist bauphysikalisch komplizierter als außen, aber oft unumgänglich, etwa wenn Sichtfachwerk erhalten werden soll. Langzeit-Untersuchungen an mehreren historischen Gebäuden zeigen, dass diese Form des nachträglichen Wärmeschutzes auf hohem Niveau funktioniert, sofern wichtige Grund­regeln beachtet werden. Robert Borsch-Laaks, Paul Simons

© Bild: Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU)
Wärmepumpen im Bestand

Das Eine geht nicht ohne das Andere

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Die Installation von Wärmepumpen gilt in vielen Zukunftsszenarien als Schlüsselstrategie, um die Klimaziele des Gebäudesektors zu erreichen. Allerdings stellt sich die Frage, inwieweit ihr Einbau in Bestandsgebäuden technisch effizient und ökologisch sinnvoll ist, insbesondere wenn die Gebäudehülle nur teilweise oder überhaupt nicht energetisch saniert wurde. Worauf ist bei einem Heizkonzept in solchen Fällen unbedingt zu achten? Guillaume Behem, Marc Großklos, Nikolaus Diefenbach, Stefan Swiderek

© Bild: Daniel Andenmatten

Wann, wenn nicht jetzt?

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Manchmal kann es ganz sinnvoll sein, das Pferd von hinten aufzuzäumen, was übertragen auf die Tätigkeit eines Energieberaters bedeutet: Nicht fragen, was der Kunde sich so vorstellt und was er finanzieren kann, sondern ihm erzählen, was der Sinn und Zweck des ach so gefürchteten „Heizungsgesetzes“...

© Bild: 9dreamstudio - stock.adobe.com

Because I’m happy!

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„Hurra, ich bin die Erste!“ Hand aufs Herz – von Kindesbeinen an sind wir Menschen doch rankingtrainiert, oder? Wer kann am schnellsten rennen? Wer am weitesten werfen? Mit Grausen erinnere ich mich an die Bundesgjugendspiele, die mich als sportliche Null entlarvt haben, auch weil mein Weitsprung...

Zahlen des Monats

Heizungen in Wohngebäuden in West- und OstDeutschland

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Mehr Heizöl im Westen, mehr Fernwärme im Osten, Gas aber bleibt nach wie vor der bedeutendste Energieträger zum Heizen – egal, ob in den alten oder in den neuen Bundesländern. So lassen sich die Zahlen interpretieren, die das Gebäudeforum klimaneutral veröffentlicht hat. Damit hat es sich aber auch...

© Bild: Viessmann
Erdwärmeheizungen planen

Wärmequelle satt, Wärmepumpe knapp

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Bei erdgekoppelten Wärmepumpen handelt es sich um effiziente, aber planungsaufwendige Systeme. Die unterschiedlichen Komponenten – Wärmequelle, Wärmepumpe, Wärmeverteilung – gilt es aufeinander abzustimmen. Joachim Berner

© Bild: Deutsches Pelletinstitut
Heizungstausch zu Holzpellets

Eine gute Wahl

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Der Ölkessel ist in die Jahre gekommen, die Gasheizung gehört erneuert? Dann bietet sich das Heizen mit Holzpellets als ökologische Alternative an. Was es beim Kesselersatz im Privathaus zu beachten gilt. Joachim Berner

© Bild: malp - stock.adobe.com
Auf Wasserstoff umstellen?

Die H₂-Zukunft bleibt ungewiss

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Die Frage, ob Wasserstoff zum Heizen genutzt werden sollte, beantworten Experten unterschiedlich. Die Antwort hängt nicht zuletzt davon ab, ob der Energieträger künftig ausreichend verfügbar sein wird und wie er in die Gebäude kommt. Markus Strehlitz

© Bild: Psi Therm
Wärmebrücken-Software im Vergleich

Temperaturverläufe verfolgen

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Wärmebrücken verursachen Energieverluste und Schimmelschäden. Computerprogramme können helfen, die Schwachstellen an der Gebäudehülle zu analysieren und zu optimieren. Der tabellarische Programmvergleich zeigt, worauf es dabei ankommt. Marian Behaneck

© Bild: Klaus Lambrecht
Energieberatertag 2024

Unter Königsmachern

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Was Energieberatende 2024 wissen müssen – so war der Energieberatertag am 5. März 2024 in Frankfurt angekündigt. Das Versprechen haben die Organisatoren eingehalten – und noch etwas mehr. Joachim Berner

Dämmung

Fassade

Förderung

Heizungstechnik

Lüftung

Marktübersicht

Was macht ein Energieberater?

Energieberaterinnen und Energieberater unterstützen private Bauherren, Immobilienunternehmen, Kommunen und Industrieunternehmen in Fragen der Energieeffizienz und Gebäudesanierung. Die Berufsbezeichnung Energieberater ist nicht geschützt. Aktiv sind in diesem Umfeld Handwerker, Ingenieure und Architekten.

Energieberaterinnen und Energieberater, die für die Programme der Bundesförderung für effiziente Gebäude beraten wollen, müssen in der Regel in der Energieeffizienz-Expertenliste aufgeführt sein. Wer dort gelistet sein möchte, muss sich kontinuierlich weiterbilden. Das stellt sicher, dass die Fachleute in Fragen Förderung und Technik immer auf dem neuesten Stand sind.

Viele Energieberater sind selbstständig. Der Anteil derjenigen, die sich vor allem Energieberatung machen steigt. Energieberatung gibt es auch in Verbraucherzentralen.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude umfasst die Förderprogramme des Bundes, die Vergabe der Mittel erfolgt über das Bafa und die KfW. Es gibt Zuschüsse und zinsgünstige Kredite. Diese ersetzen die früheren Programme wie das Marktanreizprogramm.

Welche Aufgabe hat ein Energieberater?

Im Rahmen einer Energieberatung macht ein Energieberater zunächst eine Bestandsaufnahme des energetischen Zustands eines Wohngebäudes oder einer Gewerbeimmobilie. Neben der Hülle des Gebäudes beurteilt er auch die Qualität der Heizung. Er schlägt anschließend Maßnahmen zu einer Sanierung vor, schätzt die Kosten und definiert die Ziele der Sanierung.

Die Beratung kann in Richtung Einzelmaßnahmen oder Komplettsanierung gehen. Energieberater erstellen auch einen individuellen Sanierungsfahrplan für Gebäude. Dieser zeigt auf, welche Reihenfolge bei der Sanierung sinnvoll ist. Dafür gibt es im Rahmen der Bundesförderung zusätzliche Mittel.

Ein weiteres Aufgabenfeld eines Energieberaters ist die Baubegleitung. Die gibt es sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung. Sie unterstützt den Bauherren und stellt sicher, dass die Arbeiten in der vereinbarten Qualität ausgeführt werden. Für die Baubegleitung gibt es in der Bundesförderung für effiziente Gebäude ebenfalls finanzielle Unterstützung. Die Förderung der Baube­gleitung ist seit 1. Juli 2021 Teil der Förderung für die Sanierung, den Neubau oder den Kauf eines Effizienz­hauses und einzelne energe­tische Maßnahmen.

Energieberater können auch einen Energieausweis erstellen. Ein Energieausweis oder eine Kopie davon muss vorgelegt werden, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder verpachtet wird. Das gilt auch für Maklerinnen und Makler. Die Kosten für einen Energieausweis sind unterschiedlich. Sie hängen vor allem davon ab, ob ein Verbrauchs- oder ein Bedarfsausweis erstellt wird.